Secure Computing
Die Forschungsarbeit mit sensitiven Daten erfordert besondere Massnahmen zur Sicherstellung der Sicherheit der Daten. Dies kann, abhängig von konkreten Anforderungen, auf bestehenden zentralen ScienceCloud Services der Science IT zwar möglich sein, erfordert jedoch das nötige Know-how und einen entsprechenden Aufwand um eine solche Plattform aufzubauen und betreiben. Es gibt speziell auf die Verarbeitung von sensitiven Daten ausgelegte Secure Computing Services. Ein solcher wird aktuell nicht von der Zentralen Informatik angeboten.
Erleichterter Zugang zu Leonhard Med im Jahr 2026
Für die Verarbeitung von sensitiven Daten wird auf Services dezentraler Einheiten oder auf UZH-externe Anbieter verwiesen. Temporäre Lösungen stehen Forschenden der UZH bis Ende 2026 zur Verfügung, bis geklärt ist, wie die UZH künftig Forscherende unterstützen wird, die auf Plattformen für Secure Computing angewiesen sind.
Für 2026 besteht eine temporäre Vereinbarung, die UZH-Forschenden den Zugang zur Trusted Research Environment Leonhard Med der ETH Zürich erleichtert. Diese Vereinbarung ermöglicht UZH Personen die Nutzung zu „ETH-internen“ Preisen.
Professorinnen und Professoren der UZH sowie Leiterinnen und Leiter von UZH-Forschungsgruppen können sich direkt an das Leonhard Med-Team wenden, um bestehende Secure Computing-Projekte zu verlängern oder neue Projekte zu initiieren. Nach der ersten Kontaktaufnahme erstellt das Leonhard Med-Team ein Serviceangebot und legt es der zuständigen Stelle der UZH zur Prüfung und Genehmigung vor (ausschliesslich auf der Grundlage des Budgets). Sobald die Genehmigung erteilt ist, kann die Dienstleistung erbracht werden. Ressourcen in Leonhard Med, die im Jahr 2026 für mehr als ein Jahr erworben wurden, können bis zum Ende ihrer Gültigkeitsdauer genutzt werden.